Erinnerung und klare Haltung gegen Rechts
Am 27. Januar hat Die Linke Kreisverband Harburg-Land an verschiedenen Orten der Befreiuung des Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau gedacht.
In Winsen (Luhe) wurde mit rund einem Dutzend Menschen auf dem Vorplatz der St.-Georg-Kapelle in der Bahnhofstraße eine Gedenkveranstaltung durchgeführt. In zwei Redebeiträgen wurde an die nationalsozialistischen Verbrechen erinnert und auf die fortwährende Verantwortung hingewiesen. Aktuelle Gegebenheiten wie Antisemitismus und der Rechtsruck in der Gesellschaft wurden thematisiert. Eine stille Gedenkminute mit dem Niederlegen von Blumen bildete den zentralen Moment der Veranstaltung.
Ebenfalls wurde in Buchholz den Menschen gedacht, die den grauenhaften Taten des NS-Regimes zum Opfer fielen. Ungefähr 80 Personen, Vertreter\*Innen der Parteien, Mandatsträger\*Innen, einige Gruppen, Initiativen sowie Einzelpersonen haben sich der Veranstaltung der Antifaschistischen Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh angeschlossen. Es wurden Blumen, Kränze und Gestecke niedergelegt und in Redebeiträgen gemahnt, dass wir nicht nur am 27. Januar erinnern, sondern tagtäglich in unserem Handeln für ein 'Nie wieder' verantwortlich sind.
In Tostedt beteiligte sich eine Delegation an dem Stolperstein-Mahngang und der anschließenden Veranstaltung im Rathaus.
Die Linke Harburg-Land betonte, dass gerade heute das „Nie wieder“ dringlicher denn je ist für eine offene und solidarische Gemeinschaft - auch auf kommunaler Ebene.
Das Gedenken muss gelebt werden, dies zeigt sich ganzjährig im gesamten Landkreis in wichtigen Bündnissen und Initiativen wie „Winsen bleibt bunt“, Kooperationen mit dem Heideruh e.V., "Demokratie bewegt", "Omas gegen Rechts" uvm.




