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Kommunalwahl 2016

Knut Dohrmann wurde in den Gemeinderat gewählt.





17. Januar 2019

Aldi in Stelle?

ALDI will groß rauskommen in Stelle. Zwischen Ortsausgang und Autobahnauffahrt in Maschen soll linker Hand an der K 86 ein neues Zentrallager dieser Firma gebaut werden. 17m hoch, 340m lang, 140 m breit: Sichtbar noch aus dem Weltall! Um dies praktisch zu erreichen müsste es viele Erdbewegungen geben und ein Teil eines Naturschutzwaldes und ein steinzeitliches Denkmal geopfert werden. Befürchtet wird darüber hinaus der wachsende LKW-Verkehr sowie die damit verbundenen Abgase.

Viele Einwohner Stelles sind skeptisch. Längst haben sie in Leserbriefen, mit Unterschriften und einer Demonstration ihren Widerwillen bekundet. Auch wir sind gegen dieses riesige Lager und arbeiten im Bündnis namens BUND-Stammstisch-Stelle mit. Der Gewinn an Arbeitsplätzen ist gleich Null. Die Beschäftigten des aufzulösenden Lagers in dem fünf Kilometer entfernten Ohlendorf werden nämlich einfach umgetopft.

Interessant für die Gemeinde scheint lediglich ein fabulierter Gewerbesteueranteil, von dem, - wenn er denn flösse -, ein Großteil in die Kreiskasse abwandern würde. Was macht die Politik? Die Mehrheit der Mandatsträger im Rat klatscht sich die Hände wund über das Anliegen des Konzerns und diesen vermeintlichen Fortschritt. Was daran so toll sein soll, blieb bislang unerklärlich. Es besteht der Verdacht: Da gibt es auch nichts. Die Gemeinde spendiert ihr letztes - für Gewerbe taugliches Areal - von 16ha Größe für 0 (in Worten: null) neue Arbeitsplätze. Über die nach Stelle fließende Gewerbesteuer schweigt ALDI beharrlich - warum nur?



14. Juni 2017

Große Resonanz

Mit ihren fünf Fragen im Zusammenhang mit der Ansiedlung eines Aldi-Zentrallagers in Stelle stoßen die Umsichtigen auf große Resonanz in der Presse (siehe nebenstehenden Link Pressestimmen). Die Umsichtigen bilden im Gemeinderat Stelle eine Gruppe und bestehen aus Knut Dohrmann von der Partei DIe Linke. und Jürgen Neubauer, der ein Einzelmandat inne hat. Auch im Rat wollen die Umsichtigen weiterhin für mehr Aufklärung sorgen.


1. März 2017

Chance vertan

Der Gemeinderat von Stelle hat den Beitritt zur kommunalen Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises abgelehnt, „obwohl es an bezahlbarem Wohnraum mangelt,“ bedauert Knut Dohrmann, Mitglied der Partei Die Linke. Er bildet im Gemeinderat zusammen mit Jürgen Neubauer die Gruppe „die Umsichtigen“. Beide stimmten für den Beitritt: „Auch in unserer Gemeinde gibt es Mitbürger, die trotz geregeltem Einkommen die an Hamburg orientierten Mieten des freien Wohnungsbaus nicht aufbringen können,“ so die Umsichtigen. Eine kreisweite Gesellschaft würde deutliche Spareffekte beim Bau von Wohnungen erzielen. „Diese Chance wurde vertan,“ so Knut Dohrmann. Die Kreistadt Winsen hat vor wenigen Tagen beschlossen, der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft beizutreten (siehe auch Pressestimmen rechts).


10. Februar 2017

Umsichtige Vorschläge zu aktuellen Fragen

Weil es an bezahlbarem Wohnraum mangelt, wäre ein genossenschaftlicher Wohnungsbau sinnvoll, meint Knut Dohrmann, der für die LINKE im Gemeinderat sitzt und dort zusammen mit Jürgen Neubauer eine Gruppe mit dem Namen „die Umsichtigen“ bildet. Aber leider sei das aktuell nicht umsetzbar. „Deshalb stimmen wir für den Beitritt zur derzeit vom Landkreis vorgeschlagenen Lösung,“ so Knut Dohrmann. Und die besteht darin, einer neuen, kreisweiten Wohnungsbaugesellschaft beizutreten.

Notwendig sei es außerdem, der Bevölkerung in Ashausen einen preisgünstigen Lebensmittelmarkt zu bieten, der gleichermaßen von jungen Familien und älteren Menschen leicht erreicht werden könne. Die Gemeinde sei gut beraten, wenn sie sich die Diskussion darüber nicht von auswärtigen Investoren aufzwingen ließe. Sie müsse selbst und schnell aktiv werden. Das gelte auch für die überquellenden Pendler-Parkplätze in Ashausen und Stelle. „Eine anonyme Erhebung der Kfz-Kennzeichen könnte zeigen, woher die Nutzer der Parkplätze tatsächlich kommen,“ so Dohrmann. Nur so ließe sich klären, ob der übliche Landeszuschuss für die Parkplätze überhaupt reiche.Siehe auch Pressestimmen (rechts).


11. November 2016

Die Umsichtigen: Unsere Gruppe im Gemeinderat

Unser Ratsmitglied Knut Dohrmann und Jürgen Neubauer, der als Einzelbewerber in den Rat der Gemeinde Stelle gewählt wurde, arbeiten künftig zusammen, um insbesondere ihre Mitarbeit in den Ausschüssen der Kommune weiter zu verbessern.

Die beiden haben ihrer parlamentarischen Gruppe auf der ersten und konstituierenden Sitzung den Namen Die Umsichtigen gegeben. Sie verstehen diesen Namen als Programm. Knut Dohrmann vertritt die Gruppe als Vorsitzender, Jürgen Neubauer ist sein Stellvertreter.

Inhaltlich werden die beiden in der kommenden parlamentarischen Arbeit ein besonderes Augenmerk auf die Bürgerbeteiligung bei wichtigen Entscheidungsprozessen der Gemeinde legen und hierfür Initiativen in Gang bringen.

Kern ihrer politischen Arbeit wird sein:

  • die Bürgerbeteiligung in der Gemeinde bei prägenden Richtungsentscheidungen des Rates   zwingend vorzuschreiben
  • die Bauflächenentwicklung nur unter Regie der Gemeinde mit Vorgabe nach sozialen Kriterien
  • Entwicklung von Gewerbeflächen im Westen der Steller Ortslage nur ohne Steigerung der Verkehrsbelastung in der Steller Ortslage
  • Entwicklung einer Strategie für den Wohnungsbau in der Gemeinde, die soziale Kriterien ausreichend berücksichtigt
  •  Nachhaltige Sicherung der Qualität des Grundwassers im hiesigen Wasserschutzgebiet
  • Fragen des Umweltschutzes in einer angemessenen Art und Weise für die Bevölkerung in die städtischen Entscheidungsprozesse einzubringen
  • Erhalt ortsbildprägender und identitätsstiftender Bauwerke und Naturdenkmale
  •  Erarbeitung eines Konzeptes zur Entwicklung der Steller Ortsmitte am Rathaus

" Die Umsichtigen gehen ebenso umsichtig wie zuversichtlich in die neue Amtsperiode des Rates", sagt Knut Dohrmann. Er wünscht sich insbesondere "sachliche und von Respekt getragene Auseinandersetzungen zum Wohle der Gemeinde Stelle."