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10. Juni 2013

Michèl Pauly zum Direktkandidaten für den Wahlkreis 36 gewählt

DIE LINKE im Landkreis Harburg wählte an diesem Freitag in Buchholz Michèl Pauly (28) einstimmig zu ihrem Direktkandidaten zur Bundestagswahl im September.

Michèl Pauly ist gebürtiger Berliner und lebt seit 8 Jahren in seiner Wahlheimat Lüneburg. Er absolvierte an der Leuphana Universität seinen Bachelor der empirischen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Derzeit studiert er im Masterprogramm „Public Economics, Laws and Politics“ und arbeitet nebenher. Seit 2011 sitzt er als Fraktionsvorsitzender im Rat der Hansestadt Lüneburg. Pauly war zwei Jahre im Landesvorstand der Linken. Seine politischen Schwerpunkte sind die Finanz- und Wirtschaftspolitik, Energie sowie Europa und Verkehr. Pauly tritt die Nachfolge von Professor Herbert Schui an, der 2009 im Wahlkreis Harburg antrat und über die Landesliste in den Bundestag einzog.

Zu seinen politischen Schwerpunkten erklärt Pauly: „Gerade die Eurokrise, die uns viele Milliarden kosten wird, will ich im Wahlkampf thematisieren und unsere linken Alternativen aufzeigen. Die Politik von Spardiktaten und sozialen Einschnitten, die vom Duo Merkel/Steinbrück begonnen wurde, wird weder von Merkel noch von Steinbrück korrigiert werden. Auch dürfen wir nicht vergessen, dass es die falsche Politik von SPD und Grünen war, die mit der Agenda 2010 ihren Höhepunkt fand, der uns in einen Europäischen Dumpingwettbewerb geführt hat. Die Folge waren niedrige Löhne, niedrigere Renten und ein schädliches Außenhandelsbilanzdefizit der europäischen Partnerländer. Darum braucht es eine starke Linke, übrigens in ganz Europa.“ Zum AfD-Vorsitzenden Bernd Lucke, der möglicherweise direkter Gegenkandidat im Wahlkreis 36 wird, erklärt Pauly weiter: „Inhaltlich will die Professorenpartei um Bernd Lucke die Austeritätspolitik von Merkel und Steinbrück weiter führen und den Abbau des Sozialstaates zugunsten Bestverdiener noch weiter treiben. Aber genau diese Wirtschafts- und Sozialpolitik hat uns in die Eurokrise geführt und ist absolut ungeeignet, uns wieder daraus zu befreien.“ so Pauly abschließend.