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10. September 2013

Mit Gunter Gabriel und "Monopoly" gegen Bankenmacht


Am Bahnhofsvorplatz in Buchholz traten im mittlerweile 37. Auftritt im sogenannten Straßenwahlkampf der niedersächsischen Linken der chilenische Liedermacher Pablo Ardouin, der Berliner Pianist Michael Letz und der Spitzenkandidat der Landes-Linken Dr. Diether Dehm zusammen auf.
Dehm ist nicht nur als Bundestagsabgeordneter für Europa zuständig, sondern er schreibt und singt auch Lieder. Seine bekanntesten sind wohl "Tausendmal berührt", "Was wollen wir trinken sieben Tage lang" und "Monopoly". Letzteres sang er auch in Buchholz, wobei er es sich nicht nehmen ließ, gegen seinen persönlichen Hauptgegner, die Deutsche Bank, vom Leder zu ziehen. Dehm sprach sich auch gegen einen Syrienkrieg aus.
Michèl Pauly, der Direktkandidat der Linken im Landkreis Harburg, der mit von der Partie war, ist überzeugt: "Die Politik von Spardiktaten und sozialen Einschnitten, die vom Duo Merkel/Steinbrück begonnen wurde, wird weder von Merkel noch von Steinbrück korrigiert werden."
Und dann kam es zu einer Überraschung, weil Dehms alter Freund Gunter Gabriel am Platz erschien, um seinen Künstlerkollegen zu treffen. Am Infostand der Linken war also einiges los, und die vom Bahnhof kommenden Passanten wollten ihren Augen nicht trauen, als sie Gunter Gabriel erblickten. Dehm sprach sich für Mindestlöhne und ein niedrigeres Rentenalter aus. Dann sang er noch mit seinem chilenischen Kollegen Pablo Ardouin zusammen das Lied "Guantanamera", von dem er zu berichten wusste, dass es auch von einem der Linken  geschrieben worden ist.

Bilder gibt es unter Wahlkampf