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17. März 2015

Bamberger Schule muss nach kritischen Medienberichten Verweis gegen jungen Antimilitaristen zurücknehmen!

Hiermit verweisen wir auf einen Artikel der Tageszeitung "Junge Welt" vom 12. März 2015: 


"Die Großmachtsucht von Gauck, Merkel und Co. sowie die Aussetzung der Wehrpflicht seit Sommer 2011 haben dazu geführt, dass Jugendoffiziere der Bundeswehr vermehrt nicht nur an Berufsbildungsbörsen sondern auch an Schulen um Kinder und Jugendliche wirbt (Kleine Anfrage).

Die Bundeswehr ist von einer Verteidigungs- zu einer Interventionsarmee geworden, ohne dass dies in der Öffentlichkeit nennenswert diskutiert worden wäre. So gehört die Sicherung des ungehinderten Welthandels und des freien Zugangs zu natürlichen Ressourcen seit dem Jahr 2011 zu den Aufgaben der Bundeswehr – ein Paradigmenwechsel in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik, der viele Bürgerinnen und Bürger mit Unbehagen erfüllt. Das Engagement der Bundeswehr in den Schulen zielt auch darauf ab, für diese neue Verteidigungsdoktrin Akzeptanz zu schaffen.

Union und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag erneut bekräftigt, dass  "der Zugang der Bundeswehr zu Schulen, Hochschulen, Ausbildungsmessen und ähnlichen Foren für uns selbstverständlich ist." DIE LINKE wehrt sich gegen einen solchen selbstverständlichen und damit bevorzugten Zugang der Bundeswehr – ohne Mitspracherecht der Schule und der Eltern.

Wer den Mut hat, die Vorgehensweise der Bundeswehr in Frage zu stellen wird kurzerhand mundtod gemacht und ausgegrenzt."



Den Orginalartikel findet ihr unter:  http://www.jungewelt.de/2015/03-12/056.php, sowie eine kleine Anfrage einzelner Abgeordnete unser Bundestagsfraktion liegt unter Downloads bereit.

Dateien:
Kleine_Anfrage.pdf237 K