Kampagnen

 

Joachim Kotteck - Ihr Kandidat für die Bundestagswahl 2017

Im politischen Alltag muss DIE LINKE bestehen und beweisen, dass wir es ernst meinen mit unserem im Wahlkampf gemachten Versprechen! Wir werden unsere politischen Konzepte für ein lebens- und liebenswertes Deutschland, für ein soziales, friedliches, demokratisches Europa und für eine zukunftsfähige ganzheitliche Welt weiterentwickeln.

  • Geboren 1952 in Hamburg, Wohnort Fleestedt (Seevetal, Niedersachsen), geschieden, eine Tochter. Nach der Schulausbildung Lehre in einem Feinmechanischen Handwerksbetrieb, mit Abschluss: Gesellenbrief.
  • Danach 10 Jahre bei der Deutschen Bundespost als Fernmeldehandwerker. Während der Zeit bei der Deutschen Bundespost an der Staatlichen Abendschule-Gymnasium Sankt Georg (Hamburg) Schulabschlüsse nachgeholt um studieren zu können.
  • Ab 1982 Studium der Betriebswirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Politik Hamburg,
    anschließend ein zweites Studium der Sozialökonomie an der Hochschule für Wirtschaft und Politik Hamburg.
  • Ab 1988 bei einem global agierenden Elektro-Konzern in Nürnberg mit unterschiedlichen Funktionen, u.a. Niederlassungsleiter Leipzig, Hamburg, Hannover, Leiter Vertriebssteuerung.
  • Ab 2001 bei einem amerikanischen Telekommunikations Unternehmen im Vertrieb für
    Internationale Telekommunikations-Netzwerke.
Was muss sich ändern in unserer Republik?

Es gibt viele ökonomische und soziale Ungerechtigkeiten, d. h. hier sind Ansatzpunkte, an denen ich gerne meine Kraft als Abgeordneter einbringen will.

Die Ansatzpunkte sind:

  • Ungerechte Verteilung des von Allen erwirtschafteten Wohlstandes.
    - ungerechtfertigte Steuererleichterungen für Großunternehmen
    - massive Privatisierungen von Staatsunternehmen
    - Stagnation der Löhne und Gehälter, zu Gunsten der Unternehmensgewinne
    - Schwächung der Demokratie, das heißt, dass keine Gestaltungsräume mehr vorhanden
    sind für die Lenkungsmöglichkeiten des Staates.
  • Ständige Rentenabsenkung, wegen des angeblichen demografischen Problems, bei
    Nichtbeachtung des technischen Fortschritts. (Produktivität schlägt Demografie)
    Demografie wird als Problemfeld verkauft, mit der Privatisierung der Rentenbeiträge
  • Mindestlohn, Jahrelang haben es die Bundesregierungen versäumt, die Inlandsnachfrage zu stärken, daraus sind Exportüberschüsse entstanden, unter denen unsere Nachbar Staaten leiden, aber auch die Altersarmut kann man hieran fest machen
  • Die Privatisierung muss aufhören, zum Beispiel sind gehören Krankenhäuser, Schulen,
    Pflegheime, Energieversorger und Sicherheit nicht in private Hände. Das Fürsorge- und
    Gewaltmonopol ist ausschließlich die Sache des Staates.
  • Außenpolitik: Es gibt keine Obergrenze für Asyl-Politik, stattdessen sollte man aufhören
    Waffen in Länder zu liefern, die als Krisenherd gelten. Bundeswehreinsätze, außerhalb der
    Bundesrepublik sind zudem nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Die Gewinne aus den Waffenexporten werden Privatisiert, die Flüchtlinge aus diesen Kriegen werden dem Steuerzahler aufgebürdet.
  • Steuerpolitik: Ein Steuerprogramm, was gerechter ist und denen mehr aufbürdet, die es
    tragen können, als denen die es nicht tragen können.
    Besteuerung von Kapitalerträgen muss zu den gleichen Bedingungen erfolgen, wie auch
    menschliche Arbeit. Eine unterschiedliche Besteuerung ist ein Umstand, der nicht weiter
    hinnehmbar ist.
  • Bezahlbares Wohnen, Sozialwohnraum: da die Mietpreisbremse ihrem Anspruch nicht
    gerecht wird, sollten die Kommunen sich an dem Wiener Wohnungsbau orientieren.
  • uvm
Verrohung und soziale Probleme

Der Zustand dieses Landes ist mehr als bedenklich. Jede Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird zum rüpelhaften Abenteuer. Jeder Anstand scheint verschwunden zu sein.  

Generell ist festzustellen, dass es in der bundesdeutschen Gesellschaft eine weit gehende Radikalisierung gibt. Die sogenannte Mitte implodiert zunehmend. Letzteres ist auch nicht verwunderlich denn die Lebenssituation von vielen, wird materialistisch betrachtet, zunehmend schwieriger. Weite Teile der Bevölkerung sind schwer verunsichert, bestimmte Schichten befürchten durch Migranten und Migrantinnen weiter an den Rand gedrängt zu werden. Die Deformierung der Bewusstseinslage bei vielen Menschen kann erklärt werden.

Die Hauptverantwortung für die Verrohung des Bewusstseins hat zwei Ursachen. Die erste Ursache ist der scheinbar konkurrenzlos existierende kapitalistische Neoliberalismus. Das Konkurrenzdenken, das Denken in dem Anderen den Widersacher zu sehen liegt dem neoliberalen Kapitalismus mit seinem Konkurrenzdenken zu Grunde.

Es besteht ein kollektiver Empathieverlust in der Bevölkerung, Egoismus gehört zum Zeitgeist vor allem bei denen, die sich als „Elite“ bezeichnen. Es kann nicht angehen, dass Vorstände von der Deutschen Bank, VW und anderen Großunternehmen mit Millionen Abfindungen nach Hause gehen, nachdem sie durch Betrug, tausende Arbeitsplätze gefährdet haben. Die Manager haben weder Empathie noch Anstand. Aber auch Politiker die als Volksvertreter gewählt worden sind, die ohne Empathie von ihrem gewählten „Job“, kurze Zeit später als Lobbyisten auftreten, haben keinerlei Scham, bzw. Empathie.

Wir benötigen wieder eine Politik die sichere Arbeitsplätze, Wertevorstellungen und bezahlbare Wohnungen für alle fordert. Wir benötigen die Wiederherstellung wichtiger kultureller Normen. Es geht um Solidarität und gegenseitigen Respekt. Wir müssen wieder lernen in einer klaren Sprache zu sprechen.

Schon in der Kita und in der Schule müssen wir damit anfangen, den Kindern Ethik und Empathie nahe zu bringen, sollte das nicht schon im Elternhaus geschehen sein. Hierfür brauchen wir Lehrer, die speziell diese „Fächer“ wieder vermitteln.

Von der Evolution her sind Menschen zwar als soziale, hilfsbereite Wesen angelegt, diese Ureigenschaften müssen aber scheinbar leider wieder neu erlernt werden.



Netzneutralität

Das Europäische Parlament hat im Oktober 2015 die Verordnung zum Telekommunikationsmarkt beschlossen. Bestandteil dieser Verordnung sind Regelungen zur Netzneutralität. »Das Internet bietet enorme Potenziale für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung. Seine Attraktivität und Innovationskraft verdankt es maßgeblich dem offenen und vergleichsweise einfachen Zugang für Nutzer und Anbieter sowie der Übermittlung von Datenpaketen ohne Diskriminierung unabhängig von Sender und Empfänger. (Bundestagsdrucksache 17/8536, S. 33)

Der Gesetzgeber kommt nicht umhin, die schwammigen Aussagen der EU-Verordnung für Ausnahmen von der Netzneutralität selbst festzulegen. Dabei sollte er die Ausnahmen sehr eng fassen. Dafür braucht es aber politischen und gesellschaftlichen Druck. Eine eigene Auslegung, durch Carrier und Provider ist nicht hinzunehmen!

Das Internet stellt ein „Grundrecht“ auf Informationen dar, wie es auch Rundfunk und Druckerzeugnisse darstellen, hierzu muss dann auch jeder Bürger freien Zugang haben, ohne es durch „versteckte“ Kosten für einzelne Bürger nicht erreichbar zu machen.